Die Geschichte der (Freiwilligen) Feuerwehr Kiel-Rönne

© Textquelle: Fritz Herrmann, Rolf Beeck

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1891 wird in Rönne zum ersten Mal die Zwangsfeuerwehr in den vorhandenen Unterlagen erwähnt.

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Ob es vorher schon eine Pflicht- bzw. Zwangsfeuerwehr gab ist nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Aus dem Jahre 1891 stammte auch das erste Rönner Spritzenhaus. Es wurde damals von Claus Witt aus Hohenhorst, dem Vater des späteren Bauunternehmers Christian Witt aus Wellsee erbaut.

Früher diente das Spritzenhaus auch nicht nur der Feuerwehr, sondern es wurde zeitweise auch als Gefängnis benutzt. Ganoven wurden hier solange eingesperrt, bis die Polizei sie abholen konnte. Aus diesem Grund waren die beiden Fenster auch mit dicken Eisenstäben versehen.

Seinen Platz im Dorf hatte das Spritzenhaus bis zum Jahre 1978 hinter der Dorfschmiede. Noch heute wird dieser Platz als "Sprüttenplatz" bezeichnet. Dass man bei der Stadt auch schnell arbeiten kann erlebten die Rönner 1978, denn nach dem Umzug in das frisch eingeweihte Feuerwehrhaus wurde das alte Spritzenhaus bereits am nächsten Tag abgerissen.

Unter Führung des Schusters Hinrich Dowers erschienen am 06. September 1907 einige Bürger beim Gemeinderat. Hinrich Dowers erklärte:

So geid dad nich wider, een friewiliige Führwehr mutt her. Wi hepp keene Lust mehr ünner Zwang to deenen.

Da Hinnerk Schooster, wie Hinrich Dowers im Dorf gerufen wurde, ein eigenes Fahrrad besaß erhielt er vom Gemeinderat den Auftrag bei anderen Freiwilligen Feuerwehren Erkundigungen einzuholen. Hätte man jemand anderen beauftragt hätte man ja eventuell noch ein Fuhrwerk stellen müssen. Jedenfalls hatte Hinrich Dowers ganze Arbeit geleistet, denn bereits am 06. November 1907 fand in der hiesigen Wirtschaft die Gründungsversammlung statt.

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Chronik der Freiwilligen Feuwehr Kiel-Rönne

Auf Seite 1 im Protokollbuch steht:
Heute wurde eine Versammlung in der hiesigen Wirtschaft abgehalten.
Tagesordnung:
1. Annahme der Normalsatzung
2. Wahl des Hauptmannes und der übrigen Führer
3. Anträge aus der Versammlung

zu 1. Die von Herrn Feuerlöschdirektor vorgelegte Normalsatzung wurde einstimmig angenommen.
zu 2. Der Hufner Georg Willrodt wurde zum Hauptmann gewählt.
Der Hufner Hans Willrodt wurde zum Steigerführer gewählt.
Der Landmann Fritz Schlüter wurde zum stellv. Steigerführer gewählt.
Der Pantoffelmacher Ernst Niels wurde zum Spritzenführer gewählt.
Der Landmann Martin Schlüter wurde zum stellv. Spritzenführer gewählt.
Der Schmied Ferdinand Kolb wurde zum Gerätemeister gewählt.
Der Stellmachermeister Heinrich Stolley wurde zum stellv. Gerätemeister gewählt.
Der Hufner Nicolaus Bruhn wurde zum Schriftführer gewählt.
In das Ehrengericht wurden der Steigerführer Hans Willrodt, der Spritzenführer Ernst Nils und die Feuerwehrleute Franz Pieper, Christian Schurbohm und Hinrich Dowers gewählt.
zu 3. Anträge wurden nicht gestellt.

An der Gründungsversammlung nahmen teil:

Georg Willrodt
Hans Willrodt
Fritz Schlüter
Hinrich Dowers
Christian Schurbohm
Johann Borgert
August Passick
Heinrich Jansen
Johann Möller
Ernst Nils
Martin Schlüter
Ferdinand Kolb
Heinrich Stolley
Gustav Arvedsen
Carl Hörn
Johann Petersen
Christian Rieper
Johannes Forst
Asmus Schlüter
Karl Speetzen
Wilhelm Bock
Fritz Löhndorf
Hermann Sindt
Ernst Prien
Karl Dowers
Hans Schlüter
Richard Sindt
Gustav Hausschild
Nikolaus Bruhn

Hauptmann
Steigerführer
stellv. Steigerführer
Steiger
Steiger
Steiger
Steiger
Steiger
Steiger
Spritzenführer
stellv. Spritzenführer
Gerätemeister
stellv. Gerätemeister
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Schriftführer


Da ein großer Teil der Kameraden aus Schlüsbek kam, nannte sich die Feuerwehr:

"Freiwillige Feuerwehr Rönne - Schlüsbek"

Die Zwangsfeuerwehr wurde nach diesem historischen Akt aufgelöst. Ab sofort übernahm die neue Freiwillige Feuerwehr deren Aufgabe. Übernommen wurden auch das 1891 erbaute Spritzenhaus, die Handdruckspritze, sowie die Ausrüstung (Leitern, Haken, Schaufeln, Feuerpatschen und Ledereimer ) Die Handdruckspritze war sogar noch recht neu, denn sie löste doch die Ledereimer ab. Die Ledereimer wurden von Hand zu Hand bis aufs Dach weitergereicht. Nach dem Entleeren wurden sie nach unten geworfen, wobei sie fast nie kaputt gingen.

Die Handdruckspritze wurde auf jeder Seite von 2 Mann bedient. Da dieses auf und nieder sehr ermüdete, mussten öfters die Leute ausgewechselt werden. Gerade dieses wechseln musste reibungslos passieren, denn es geschah ja bei vollem Pumpbetrieb. Aus diesem Grund wurde dieses Ablösen beim Pumpen immer wieder geübt.

Bei Alarmen gab es damals ja auch noch keine Sirene, nein es musste kräftig ins Horn geblasen werden. Hierfür wurden extra Ferdinand Kolb und Hinrich Dowers abgestellt. War nun ein Feueralarm, musste die Spritze ja auch irgendwie zum Brandherd kommen. Da ging es immer der Reihe nach, denn ein Bauer hatte 2 Pferde für die Handdruckspritze und ein anderer 2 Pferde und einen guten Kastenwagen für die Mannschaft zu stellen. So wurde es von der Gemeinde bestimmt, und es musste sich jeder daran halten.

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Nach der Gründung musste die Feuerwehr dann auch sehr oft ihr Können unter Beweis stellen. Ob es nun Zufall oder teilweise Absicht (Brandstiftung) war, steht aber nirgendwo geschrieben.

Es ging am 09. Juni 1908 mit einem Scheunenbrand bei H. Utecht in Moorsee los. Bereits am 13. September 1908 folgte ein Strohdiemenbrand bei Forst in Moorsee, und am 28 des gleichen Monats brannte wieder ein Strohdiemen in Moorsee. Am 05. Oktober 1908 brannte dann das Kuhhaus und ein Strohdiemen bei Witt in Kroog, und am 12. Oktober brannte in Moorsee die Scheune von Dowers.

Jetzt wollte Rönne aber nicht nachstehen, und so brannte am 08. November 1908 die Scheune von Asmuß Schlüter, und kurz darauf im gleichen Jahr brannte es bei Hans Willrodt in Rönne. Hier brannte es im Jahr 1909 allerdings gleich noch einmal. Ob es dann bis zum Jahre 1919 ruhig blieb, kann hier nicht gesagt werden, denn erst 1919 folgte nach den Unterlagen wieder ein Brand bei Hausschild in Rönne.

Im Jahre 1933 brannte dann das Ziegelwerk II in Elmschenhagen ab. Als Dank für die geleistete Löschhilfe erhielt die Rönner Wehr damals eine Anerkennung in Höhe von 30,00 Mark. 1947 brannte es dann noch einmal bei Willrodt in Rönne, und in den 50 ziger Jahren durch Blitzschlag bei Steenbek und Schurbohm in Rönne.

Ab April 1913 wurde der Löschverband Rönne - Schlüsbek auch in die Feuerwehr Unfallkasse aufgenommen. Im gleichen Jahr mussten dann auch gleich 3 Kameraden zu einem Sanitätslehrgang nach Plön.

Ab 1909 sind im Protokollbuch keine Eintragungen über Brände bzw. Hilfeleistungen mehr eingetragen. Somit kann kein lückenloser Ablauf der Geschehnisse in Rönne wiedergegeben werden. Zum Teil beruhen die Angaben auf Aussagen von alten Rönner Kameraden. Die Freiwillige Feuerwehr Rönne tat sich schon immer in der Pflege der Kameradschaft und der Dorfgemeinschaft hervor.

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So geschehen auch im 1. Weltkrieg. Als es allen schlecht ging und keiner so richtig etwas hatte, wurde immer wieder etwas abgezweigt und an die Kameraden, die an der Front waren, geschickt. Die Kameradschaft wurde sehr groß geschrieben. Ab 1933 nannte sich die Feuerwehr Rönne - Schlüsbek dann nur noch Feuerwehr Rönne. Ob da schon die Politik mitspielte war nicht zu erfahren.

Im Jahr 1934 gab der erste Wehrführer ( Hauptmann ) von Rönne sein Amt an Christian Schlüter ab. Auch hielt jetzt die Technik Einzug in der Rönner Wehr.

Die alte Handdruckspritze hatte ausgedient, und wurde durch eine Motorspritze ersetzt. Es war eine TS 4. Zwar musste die Motorspritze noch mit Pferd und Wagen zur Einsatzstelle gefahren werden, aber es wurde nur noch ein Mann zur Bedienung benötigt, ebenso wie heute.

Die wichtigste Erneuerung in diesem Jahr 1934 war aber die Einführung eines Dienstplanes. Jetzt wurde vorgeschrieben was zu machen war, und dazu gehörten auch Fußdienst und Marschübungen.

Auch 1934 musste Rönne damals mit Elmschenhagen, Klausdorf und Raisdorf das Amt Elmschenhagen bilden. Auf dieser Ebene wurden jetzt auch Übungen und Wettkämpfe durchgeführt. Einmal im Jahr fanden die Wettkämpfe dann abwechselnd bei einer der vier Wehren statt. Dieser Amtsfeuerwehrtag zog dann gleich ein großes Dorffest mit sich, was ja auch heute meistens noch so ist. Aber bereits im Jahre 1939 wurde das Amt Elmschenhagen aufgelöst und neu eingeteilt. Rönne bildete nun zusammen mit Wellsee, Moorsee und Meimersdorf das Amt Moorsee.

Kurz nach dieser Neueinteilung der Ämter begann auch für die Rönner Kameraden die schwerste Zeit. Neben vielen anderen Rönnern kehrte auch der damalige Wehrführer, Christian Schlüter, nicht aus dem Krieg zurück. Die Kameraden, die in Rönne bleiben durften, mussten oft jeden Tag zum Einsatz raus. Nach Flugzeugangriffen gab es immer was zu tun. Unter anderem führte ein Einsatz die Kameraden zum Wellsee.

Dort war ein Flugzeug hinein gestürzt, wobei der Pilot sich retten konnte. Das Flugzeug konnte mit den bescheidenen Mitteln damals nicht gerettet werden. Es versank im Moor des Sees, wo wahrscheinlich heute noch einige Teile im Sumpf liegen. Ein Bugrad hat damals aber wohl seinen Weg nach Rönne gefunden. Es fand sich an einer Schubkarre wieder, die Heinrich Rosenow gehörte. Sah zwar in seinen Dimensionen komisch aus, aber funktionierte sehr gut.

1946 ging es in der Wehr mit einem neuen Wehrführer weiter, denn der Wehrführer Christian Schlüter war ja im Krieg gefallen und sein Vertreter Johann Borgert übte das Amt bis 1946 nur stellvertretend aus. Jetzt übernahm der Hufschmied Hermann Kolb die Aufgabe. Hermann Kolb stellte sich 1954 aber einer höheren Aufgabe. Er wurde Amtswehrführer des Amtes Moorsee, welches nach dem Krieg erhalten geblieben war.

Im folgte dann der Landwirt Walter Schlüter als Wehrführer. Wegen seines Dienstgrades bei der Wehrmacht wurde er von der Bevölkerung nur der Major genannt. Im Jahre 1954 zeigte sich mal wieder die gute Kameradschaft der Rönner. Durch den Kameraden Erich Prehn konnte man sich einen ausrangierten Anhänger besorgen.

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Mit viel Bastelei wurde er so hergerichtet, dass die TS 4 auf den Hänger passte. Zusätzlich konnte auch noch die Ausrüstung gut verstaut werden. Mit einem schönen roten Anstrich versehen, war es jetzt nicht zu übersehen, das es sich jetzt um ein Feuerwehrfahrzeug handelte. Von einem Trecker wurde er jetzt zu Einsätzen gefahren.

Auch wenn die anderen Feuerwehren schon nach und nach ein TSF bekamen, und den Anhänger belächelten, so waren die Rönner immer Stolz auf ihren Eigenbau. Wenn es sein musste wurde der kleine Hänger auch von einigen Kameraden gezogen bzw. geschoben. Mit großem Eifer nahmen die Kameraden auch immer an den Amtsfeuerwehrtagen teil, wo es einmal auf der Heimfahrt einen menschlichen Zwischenfall gab. Dieser Notfall sorgte später aber auch für viel Heiterkeit. Ein Kamerad verspürte auf dem Heimweg ein dringendes Bedürfnis nach dem reichlichen Biergenuss, worauf der Trecker mit dem Hänger und den Kameraden anhielt. Nicht alle stiegen vom Anhänger ab, sondern es ging auch von oben im hohen Bogen. Nach unten sah der Kamerad dabei aber nicht, und so gab es für einen Kameraden eine unerwartete Dusche von oben. Seinen Spitznamen hatte der abstiegsfaule Kamerad aber für immer weg. F... P...

1960 folgte dann der Kamerad Walter Schlüter dem Kameraden Hermann Kolb auf den Posten des Amtswehrführers. Als Nachfolger zum Wehrführer wurde der Landwirt Joachim Finck gewählt. Er konnte dieses Amt allerdings nur zwei Jahre ausüben, denn 1962 verzog er aus Rönne. Als sein Nachfolger wurde der Zimmermann Kurt Schurbohm gewählt.

1963 hielt dann der motorisierte Fortschritt Einzug in Rönne, denn mit viel Überredungskunst und wahrscheinlich nicht zu zählenden Bieren und Körnern, stimmmte der Gemeinderat dem Kauf eines nagelneuen TSF zu. Bei der Firma Matuschak aus Preetz wurde ein neues Fahrzeug nach zähen Verhandlungen bestellt. Das ein neues Fahrzeug aber auch gleich Probleme mit sich bringt wurde allen schnell klar. Das Spritzenhaus war für das Fahrzeug einfach zu kurz, aber in Eigenhilfe wurde dieses Problem schnell erledigt. Alle hatten ihre Hilfe versprochen, doch nur wenige haben tatsächliche Arbeit geleistet. Am 01. Dezember 1963 kam dann der große Augenblick.

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Ein TSF auf einem Ford Transit-Gestell wurde feierlich der Wehr übergeben. Wie es nun mal Brauch ist, sollte das Fahrzeug auch nicht trocken laufen, und wurde dementsprechend begossen.

Neben der ganzen Ausrüstung konnten jetzt auch noch 6 Kameraden zu Einsätzen mitfahren. Jetzt konnten auch die Rönner die Einsatzorte schnell erreichen.

Auf den immer noch stattfindenden Amtsfeuerwehrtagen waren die Rönner wieder ein ernst zu nehmender Gegner. Alle Kameraden wurden durch das neue Fahrzeug wieder mehr angespornt. So geschehen auch im Jahre 1968 als es den vorläufig letzten Amtsfeuerwehrtag in Meimersdorf gab. Es wurde tagelang geübt und vor allem geputzt, denn man wollte vor der Kommission gut dastehen.

Es hat auch alles geklappt, denn Rönne holte den begehrten Pokal. Dieser Pokal steht noch heute im Feuerwehrhaus. Mit einem triumphalen Hupkonzert erreichten die Rönner wieder das Dorf, wo sich alle am Feuerwehrhaus postierten. Sollte dieser Triumph doch auch bildlich als Erinnerung festgehalten werden. Scheinbar hat aber ein blinder Passagier, der von Meimersdorf mit an Bord gewesen war, den Fotografen irritiert. Der blinde Passagier war unser Amtswehrführer Toni Stich, und der Fotograf hatte vergessen die Abdeckung von der Linse zu nehmen. Somit gab es keine Bilder von dem Triumph. Die anschließende Feier im Gemeinderaum wurde trotz Toni Stich ein sehr nasses Ereignis, denn mancher konnte anschließend besser rückwärts als vorwärts laufen. Danach kehrte aber der normale Alltag wieder in Rönne ein, auch wenn dieser Tag unvergessen bleibt.

Nicht vergessen kann man auch die Sturmflutkatastrophe 1962 an der Nordsee und in Hamburg. Tagelang wurden Faschinen gebunden, um den Leuten in dieser Gegend jedenfalls so zu helfen.

1970 änderte sich für die Wehren des Amtes Moorsee jedoch vieles. Die Gemeinden wurden der Stadt Kiel angegliedert, was auch heute noch so manch einer bedauert. Die Feuerwehren gehörten jetzt zum Stadtfeuerwehrverband Kiel. Für alle Kameraden begann jetzt aber auch eine andere Zeit, denn alle wurden durch die Berufsfeuerwehr Kiel neu eingekleidet. Es gab nicht wenige, die zum ersten Mal eine richtig sitzende Uniform hatten, denn vorher hatte man teilweise Uniformteile bekommen die von ausgetretenen Kameraden stammten.

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Bei jedem Kameraden wurde von einem Schneider richtig Maß genommen, denn eine Uniform soll ja auch richtig gut sitzen. Nicht nur die Kameraden erhielten neue Uniformen, nein auch das TSF wurde aufgerüstet, obwohl es ja eigentlich schon voll war.

Nachdem einige Kameraden den Atemschutzlehrgang besucht hatten, bekam Rönne sogar zwei PA-Geräte auf das Fahrzeug. Die hinten sitzenden Kameraden durften auch nur schlank sein, denn irgendwie musste man ja auch einmal Luft holen. Zum Glück brauchte das TSF nie über eine Waage zu fahren, denn es war hoffnungslos überladen. Wie hat man es bloß beim TÜV hinbekommen, das die nichts gemerkt haben? Es kann natürlich sein das vorher einige Sachen vom Wagen entfernt wurden, aber darüber hat die Berufsfeuerwehr Kiel nie ein Wort verloren.

Für den Wehrführer Kurt Schurbohm gab es jetzt so manches Mal Probleme. Er besaß keinen Führerschein, und zu den Versammlungen des Stadtfeuerwehrverbandes war er auf andere angewiesen. Hin und wieder durfte ja sein Stellvertreter Hans-Otto Martens mit, was dann ja ging. Ansonsten war er auf die Hilfe der Wehrführer aus Moorsee und Wellsee angewiesen. Die haben es immer gerne gemacht, denn da zählte die Kameradschaft Bezahlt wurde dafür nicht, denn es wurde hin und wieder einmal mit braunem und weißem Getränk abgerechnet. Es ging ja auch immer gut.

Auf Stadtebene folgte dann 1971 der erste große Einsatz, als am Nordhafen ein Getreidesilo explodierte. So einige Male musste die Wehr in den folgenden Jahren dann nach Wellsee zur Müllkippe. Dort wo heute Wohnhäuser stehen wurde so mancher Müllbrand gelöscht.

Im Jahre 1972 raffte die Wehr sich dann aber wieder auf, um sich der Leistungsbewertung zu stellen. Wieder wurde geübt bis zum letzten Tag, und um ein Haar wäre es daneben gegangen. Der alte Amtswehrführer Toni Stich wollte die Rönner wieder einmal hinters Licht führen. Nachts war er ins Feuerwehrhaus geschlichen, und hatte einen Knoten in einem Schlauch auf der Haspel gemacht. Doch die Leistungsbewertung wurde trotzdem bestanden, weil die Kameraden auf alles geachtet haben, und den Knoten gleich gesehen hatten. Sein Bier bekam Toni Stich aber dennoch von den Kameraden ab.

1973 sorgte dann eine Windhose über Kiel für so manche Arbeit. Zwar blieb Rönne ziemlich verschont, dafür bekam aber die Gegend um den Hauptbahnhof um so mehr ab. Da hatten alle Ronner wieder einmal Glück, denn das ganze Dorf steckte in den Vorbereitungen zu den 200 Jahrfeiern der Rönner Beliebung.

So langsam wurde das alte Spritzenhaus dann aber doch zu klein, zumal die Wehr vom Zivilschutz einen Unimog ( TLF 8 ) übernehmen musste. In Rönne war kein Platz dafür, und deshalb stand der Wagen in Kiel im Kolonnenweg. Zu jedem Dienst wurde der Wagen geholt, und auch wieder weg gebracht. Zum Glück hat es in dieser Zeit in Rönne nicht gebrannt.

1975 musste das TLF 8 aber seine Feuertaufe bestehen, denn zur Waldbrandbekämpfung im Kreis Lüchow-Dannenberg waren einige Kameraden mehrere Tage an der Brandfront zum löschen.

Von einem neuen Feuerwehrhaus hatten die Kameraden dann auch immer wieder gesprochen, und ganz langsam bewegte sich etwas bei der Stadt.
1973 gab dann der Feuerwehrdezernent, Siegfried Wurbs, auf der Jahreshauptversammlung bekannt, dass es bei der Stadt angekommen war, und es in irgend einem Jahr ein neues Feuerwehrhaus in Rönne geben wird. Dass die Rönner nie verwöhnt wurden war allen bekannt, und somit war es ja ein kleiner Hoffnungsschimmer. Ein großes Problem war ein passendes Grundstück, denn das was man haben wollte war nicht zu verschenken, und als das Geld da war, war das Grundstück verkauft. Also musste man weiter suchen, und das geht nun einmal bei der Stadt Kiel nicht so schnell.

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Im Februar des Jahres 1977 wurde dann ein Grundstück am Ende des Petersilienweges gekauft. Jetzt ging es aber doch mit einem Male schnell, denn am 27. September des gleichen Jahres fand die Grundsteinlegung statt. Man mag es kaum glauben, aber bereits am 09. Dezember war Richtfest.

Weil in Rönne kein geeigneter Raum zur Verfügung stand, boten sich die Kameraden aus Wellsee an. Dort durfte ein zünftiges Richtfest gefeiert werden, was auch dementsprechend ausfiel.

Zwar hatte es zum 70 jährigen Bestehen der Wehr nicht ganz mit dem Neubau geklappt, aber so konnte man diesen Neubau eben zum 71 jährigen Bestehen einweihen. Diese Einweihung fand am 14. Juli 1978 statt.

Unter den Klängen des Fanfarenzuges Pohnsdorf fand die feierliche Einweihung statt. Passend dazu fuhr ein neues Löschfahrzeug, ein LF 8, in das neue Gebäude ein. Da die Lust der Kameraden gesunken war mit dem alten TSF weiter zu arbeiten, kam das LF 8 gerade zum richtigen Zeitpunkt. Die Grundausbildung für Feuerwehranwärter fand nämlich auf größeren Fahrzeugen statt, so dass man die Ausbildung am Rönner TSF nicht direkt gebrauchen konnte. Die Dienstbeteiiigung stieg danach drastisch an, und im folgenden Jahr traten 10 Kameraden neu in die Wehr ein.

Jetzt standen der Wehr zwei Fahrzeuge zur Verfügung was sich schon kurz nach der Einweihung bewähren sollte. Ein gestohlenes Auto war an der Gastaverne in Brand gesteckt worden, und wenn auch nichts mehr zu retten war wurde das Fahrzeug abgelöscht. So etwas war vorher nicht möglich gewesen, da das TLF 8 ja erst aus Kiel hätte geholt werden müssen.

Eine große Bewährungsprobe musste das Feuerwehrhaus und auch die Wehr im so genannten Schneewinter 1978/79 bestehen. Bekamen die Kameraden zur Jahreswende 1978/79 den Schnee noch gerade weg, so sah es im Februar schlimm aus. Rönne war praktisch drei Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Viele Bürger schaufelten die Straßen mit frei, doch kamen PKW's nicht durch. Mit dem TLF 8, das mit Schneeketten ausgerüstet wurde, konnte man schließlich den Weg zur Stadt finden. Es wurde auch höchste Zeit, denn einige Bewohner hatten keine Medikamente mehr, und Lebensmittel wurden hier und dort knapp. Über die privaten Funkgeräte des Kameraden Per Dudek, war die Wehr mit dem Fahrzeug verbunden. Da das TLF 8 ein Bundesfahrzeug war, durfte es auch keine Funkanlage haben. So konnte aber immer Verbindung mit dem Fahrzeug aufgenommen werden. War zwar verboten, aber in der Not fragt man nicht lange. Besonders Bewohner eines Altenheimes in Kiel Elmschenhagen waren später dankbar, denn dort war die Heizung ausgefallen. Der zuständige Monteur wurde mit dem TLF 8 auf Umwegen zum Altenheim gebracht, wo er den Schaden beheben konnte. Nach diesem Schneechaos wurde einigen Rönner Einwohner erst klar was die Feuerwehr alles kann wenn sie gefordert wird.

Für viele Einwohner hat es bis dahin immer nur geheißen, dass bei der Feuerwehr getrunken wird. Vergessen haben die dann aber wohl, das die Feuerwehr bei Festigkeiten auch mal etwas trinkt, aber wenn Dienst ist, ist auch Dienst, und dann wird gearbeitet. Egal was es ist und wo es ist.

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Das Ansehen in Rönne war gestiegen, auch wenn dadurch nicht gerade mehr Mitglieder den Weg in die Wehr fanden.

Im Jahre 1981 endete dann die Ära von Kurt Schurbohm als Wehrführer in Rönne. In seine Fußstapfen stieg der Fermeldetechniker Rolf Beeck ein, der sich sogleich mit den Vorbereitungen zum 75 jährigen Bestehen der Wehr befassen konnte. Wie es zu der Zeit üblich war, wollte die Wehr einen Feuerwehrmarsch veranstalten.

Im September 1982 war es soweit, und auf dem Kommersabend wurde unter anderem die "Erste Fahne" der Freiwilligen Feuerwehr Rönne geweiht. Das Festzelt auf der Förstkoppel war mit knapp 300 Personen sehr gut gefüllt. Am nächsten Tag machten sich die ersten Feuerwehrleute schon um 08:00 Uhr auf den Weg, um die 10 Km lange Strecke durch den Klosterforst zu bewältigen.

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Es waren über 1.200 Feuerwehrleute auf die Strecke gegangen, was man in Kiel noch nie erreicht hatte. Außer einigen Blasen, wurden die 10 Km aber von allen gut überstanden.
Selbst der Landesbrandmeister Stoltenberg-Frick ließ es sich nicht nehmen, einmal die Strecke zu begutachten. Er lief zwar nicht, aber per Auto geht so etwas ja auch gut. Abgerundet wurde dieses Fest am Abend mit dem Festball, der bis in den frühen Morgen ging.

1984 musste das TLF 8 wieder seine Tauglichkeit unter Beweis stellen. Auf einem Stoppelfeld war es bei Schweißarbeiten angefangen zu brennen. Der Kamerad Per Dudek hatte es gesehen, umgehend das TLF 8 geholt und war beim Kameraden Hans-Otto Martens vorgefahren. Dieser hatte Geburtstag, und da war auch der Wehrführer Rolf Beeck. So wie er war, in kurzer weißer Hose und weißem Hemd, fuhr er mit zur Koppel um zu löschen. In der ganzen Zeit war kein Neugieriger zu sehen, und erst beim Nachtanken von Wasser konnte die BF verständigt werden. Das TLF hatte ja kein Funkgerät, und angerufen hatte keiner bei der Feuerwehr. Anrufen mit einem Handy? Was war das? Das kannte damals keiner.

1987 wollte Rolf Beeck sich auf seine Beamtenprüfung vorbereiten und stellte sich nicht wieder zur Wahl. Er übergab das Amt an den Klempner Erwin Borgert, der dieses Amt bis 1999 ausübte.

Durch Vermittlung des Kameraden Per Dudek entstand 1990 eine Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Lübow aus Mecklenburg. Diese Partnerschaft hat schon viele gemeinsame Feste hervorgebracht.

Nicht vergessen werden sollte auch eine Beteiligung von Rönner Feuerwehrkameraden bei Hilfsaktionen zugunsten der Not leidenden Bevölkerung in Russland. Die Kameraden haben die Hilfstransporte mit begleitet und Urlaubstage geopfert.

1993 wurde die Frauenlose Zeit in der Rönner Wehr beendet. Am 29 Januar traten vier Frauen der Wehr bei. Erwin Borgert konnte stolz vermelden, jetzt haben wir auch Röcke in der Wehr. Dass sich dadurch das Leben in der Wehr verändert hat kann man nicht unbedingt sagen. 1999 endete auch die Amtszeit von Erwin Borgert.

Ihm folgte dann der jetzige Wehrführer, der Kraftfahrer Burckhard Grabe. In all den Jahren gab es nie viele Einsätze. Größere Einsätze gab es zum Beispiel in der Bergstrasse in Kiel, oder als in Kiel die Teppichstrasse ausbrannte. Weiter waren Brände bei einem Papierlager oder auch bei der Wäscherei Wulff zu löschen.

Vergessen werden die Rönner auch nicht einen Brand bei der Firma Brockstedt 1996, in Wellsee. Zu übersehen war das Feuer nicht, denn der dichte Qualm zog direkt nach Rönne. Warum die Rönner Feuerwehr aber nicht direkt alarmiert wurde, vermochte keiner zu sagen, denn erst zum Nachlöschen wurden wir geholt.

Einen Namen machte sich die Rönner Wehr bei Sturmeinsätzen, den da wurde nicht viel gefragt sondern schnell gearbeitet. Wobei viele Rönner Kameraden durch die Landwirtschaft, aber auch durch private Holzaktionen, sehr gut mit der Motorsäge umgehen können.

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Nur durch puren Zufall, weil der damalige stellvertrende Stadtwehrführer Per Dudek davon Wind bekam, konnte der Rönner Dorfteich im Jahre 2000 erhalten werden. Seitens der Stadt Kiel sollte dieser einzigartige Teich dicht geschüttet werden. Da der Teich mehr und mehr verlandete und auch die Umzäunung defekt war, sah man bei der Stadt nur die Möglichkeit des Zuschüttens.

Dieses Vorhaben wurde in Rönne mit Unverständnis aufgenommen. Für die Feuerwehr stand fest, dass dieses Vorhaben nicht mitgetragen würde. Dass die vorhandene Wasserleitung einem größeren Brand im Dorf nicht standhalten würde war auch der Berufsfeuerwehr klar.

Aus Mitteln der Feuerwehr wurde ein Konzept erarbeitet wodurch der Dorfteich erhalten werden konnte.

Alle Maßnahmen wurden von den Rönner Feuerwehrkameraden/innen selbst in Angriff genommen. So konnte der Teich ausgebaggert, mit einem neuen Zaun und auch noch mit einem Übungssteg versehen werden. Dazu kommt, dass alte anstehende Arbeiten am Teich von der Wehr selbst vorgenommen wurden. Mit wenig Mitteln konnte so der einzigartige Dorfkernpunkt erhalten werden.

Das der Teich auch schwimmtauglich ist, haben einige Kameraden/innen nach einem Teichfest in nicht ganz nüchternem Zustand ausprobiert.

Ansonsten ist der Teich aber zum Baden für alle gesperrt.

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Seine Feuertaufe musste der Dorfteich dann 2003 ablegen, als während des Beliebungsfestes ein Gewitter aufkam und ein Blitz in das Gehöft des Bauern Puck einschlug.

Fast alle Feuerwehrkameraden/innen befanden sich auf dem Festplatz beim Königsschießen. Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung war das erste Wasser am Strahlrohr, und als die Berufsfeuerwehr eintraf, war Wasser vom Dorfteich vorhanden. Der schnelle Einsatz der Wehr, und das beherzte Eingreifen des Bauern haben einen größeren Schaden verhindert. Der Hof wurde so gerettet, aber der Wasserschaden war wie nicht anders zu erwarten sehr hoch. Ob einige Kräfte eventuell mit überschüssigem Bier gelöscht haben, blieb das Geheimnis derjenigen, aber es gab ja auch genug Zuschauer.

Bereits zwei Monate später brannte während Erntearbeiten ein Hof in Meimersdorf ab. Über zwei Tage waren hier die Kameraden in Einsatz, doch für zahlreiche Rinder gab es keine Hilfe mehr. Mit Hilfe eines Baggers wurde hier den Brandnestern zu Leibe gerückt.

In den letzten Jahren hat Rönne sich einen Namen als Baggerwehr gemacht. Wo es bei größeren Bränden in Kiel keine Möglichkeit gibt an das Feuer heran zukommen, da wird Rönne mit dem Bagger des Kameraden Adolf Wels gerufen. Wenn sowieso nichts mehr zu retten ist, soll hierbei dann auch die Einsatzdauer verkürzt werden, was auch immer gelingt.

Der größte Einsatz mit dem Bagger war sicherlich der Brand der Bowlingbahn 1997 in Kiel. Aber auch bei einem Brand eines Supermarktes in Holtenau, wurde der Brand erst richtig unter Kontrolle gebracht durch den Einsatz des Baggers.

Silvester 2005/2006, brannte es in einer Autowerkstatt in Russee. Nur mit Hilfe des Baggers kam man die Brandherde heran. Leider fand man dabei auch einen Toten. Es war kein schöner Einstieg ins Jahr 2006, aber mit so etwas muss ein Feuerwehrmann immer rechnen.

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Im Jahre 2003 wurden die Kameraden noch einmal baulich aktiv.

Schon ein paar Jahre stand ein Wechsellader neben der Halle, allerdings ohne Unterstellplatz. Bei einem Einsatz musste erst einmal der Scheibenputzdienst ran. Das Fahrzeug war dem Wetter unwiderstehlich ausgesetzt, und dementsprechend sah es aus. Die rote Feuerwehrfarbe ging stark ins gelbe über.

Also wurde in Eigenhilfe eine Garage erstellt. Auch wenn die Maurerarbeiten von Fachkräften gemacht wurden, so wurde fast alles andere von den Kameraden ausgeführt. Passend dazu erhielt auch die alte Halle neue Tore mit einem Lichtband.

Das die Rönner immer gut und gerne feiern ist allen bekannt. So ist es selbstverständlich, dass in den vergangenen Jahren am neu erstellten Dorfteich ein Teichfest unter freiem Himmel statt gefunden hat.

Auch haben sich die Mitglieder der Wehr zu einer Fahrt ins Blaue in unregelmäßigen Jahresabständen eingefunden. Alle Ziele sollen hier nicht aufgeführt werden, denn das würde zu umfangreich werden.

Erwähnt werden sollen nur die letzten Touren, bei denen es einmal zu einer Besichtigung nach Lübeck ging, oder auch eine Fahrt zum Schiffshebewerk nach Scharnebeck mit einer Besichtigung von Lüneburg.

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Die letzte Tour im Jahre 2006 war für viele die Schönste, denn es ging zur Hallig Ohland. Die Hallig sollte zu Fuß mit einer Wattwanderung erreicht werden, was auch viele gemacht haben.

Man muss ehrlich sagen, dass es ein schönes Erlebnis war, auch wenn die Durchquerung eines Prieles nicht für alle schön war. Im Schlick des Wattenmeeres kann man nämlich sehr leicht aus dem Gleichgewicht kommen.

Bei groß und klein kommt auch die jährliche Aktion, unser Dorf soll sauber sein, an.

Zwar halten wir uns nicht an die Aktionen der Medien, aber über den Ortsbeirat geht es auch. So kann der sich jedenfalls einmal positiv den Bürgern zeigen, wenn es auch nur zum "Schietsammeln" ist.

Vielleicht haben Sie ja Lust bei uns mitzumachen und sich für das Gemeinwohl einzubringen - es lohnt sich!


Wehrführer in Rönne

Georg Willrodt
Christian Schlüter
Johann Borgert
Hermann Kolb
Walter Schlüter
Joachim Finck
Kurt Schurbohm
Rolf Beeck
Erwin Borgert
Burckhard Grabe

1907 - 1934
1934 - 1943 im 2. Weltkrieg gefallen
1943 - 1946 kommissarisch als Stellvertreter
1946 - 1954 danach Amtswehrführer
1954 - 1960 danach Amtswehrführer
1960 - 1962 aus Rönne verzogen
1962 - 1981
1981 - 1987
1987 - 1999
1999 - Aktuell


Stellv. Wehrführer in Rönne

Bis zum Jahr 1962 wurde der Wehrführer vom jeweiligen Gruppenführer vertreten. Das änderte sich erst 1962 als das Brandschutzgesetz es so vorschrieb, dass ein Stellvertreter direkt gewählt werden musste. Er wurde somit auch Ehrenbeamter der Gemeinde und bei Abwesenheit des Wehrführers diesem gleichgestellt.

Wilhelm Jansen
Hans-Otto Martens
Klaus Schurbohm
Rolf Beeck
Bernd Gusella

1954 - 1962
1962 - 1994
1994 - 1997
1997 - 2009
2009 - Aktuell